|
www.Kurzgeschichten.bplaced.net
Spiel mir das Lied von der Not
von Roland
Im Namen des Friedens
zerstör’n wir das Gut.
Mit Waffen des Glaubens,
fließt unendlich Blut.
Es wird nur gelogen,
im Wahnsinn der Macht.
Das Volk wird betrogen,
die Welt umgebracht.
Ganz ohne Gedanken,
tun sie ihre Pflicht.
Es fallen die Schranken,
der menschlichen Sicht.
Der Eine lebt munter
in geistiger Not.
Ein andrer geht unter,
hat nicht einmal Brot.
Verzweifelt sie gieren,
nach lüsterndem Gold.
Zum Schluss sie verlieren,
den seelischen Sold.
Obwohl sie noch leben,
sind sie doch schon tot.
Ein Mensch spielt daneben,
das Lied von der Not.
|